Die Verlogenheit der linksreaktionären Gutmenschen

Emblem des MfS; "Hundemarke" der GestapoEs ist nicht zu fassen, was DER SPIEGEL treibt – aber dank der ACHSE DES GUTEN, daß sie diesen Artikel von Wolfgang Röhl veröffentlicht:

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/blutrache_warum_wir_ex_stasi_leute_schuetzen_muessen/

Es ist so derartig widerlich, daß man sich durchaus fragt, ab welchem Maß von Verantwortungsmißbrauch man rechtlich gegen Journalisten vorgehen können sollte.

Um einer beliebten Platitüde zuvorzukommen: Natürlich gibt es gravierende Unterschiede zwischen der Stasi und der Gestapo, zwischen MfS und SS. Diese Unterschiede liegen insbesondere im Ausmaß des Unrechts, das begangen wurde, wie auch in der Intensität desselben. Auch war die für die Arbeit dieser Einrichtungen maßgebliche Motivation eine ganz und gar verschiedene.

Daneben aber gibt es Gemeinsamkeiten. Stasi und Gestapo waren terroristische Geheimpolizeien, die nach der Beseitigung ihrer Regime mit dem Herunterspielen des eigenen Handelns, mit dem Errichten von „Seilschaften“ und mit einer widerlichen Verharmlosung nach dem Systemwechsel weitgehend der Justiz entgehen und sich trotz der verbrecherischen Vergangenheit ins neue System integrieren wollten. Darauf zielt der verlinkte Artikel ab. Dem Autor besten Dank dafür. Und Broder mal wieder Dank für den gar trefflichen Ausdruck vom reaktionären Gutmenschen – eine treffliche Bezeichnung für derlei Zeitgenossen.

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