DSDF

Deutschland sucht die Fatwa des Monats

Insbesondere dort, wo der Islam nicht nur Religion, sondern auch reale Politik ist, werden zahlreiche Fatwas erlassen. Eine Fatwa ist ein islamisches Rechtsgutachten, dessen Inhalt allgemeinverbindlich zu sein in Anspruch nimmt.

In letzter Zeit wurden unter anderen folgende Fatwas erlassen:

  • Es ist Frauen verboten, phallisch geformtes Gemüse oder Obst zu essen, denn sie könnten davon lüsterne Gedanken bekommen. Karotte, Gurke, Banane sind daher tabu – lüsterne Frauen gefährden die Sittlichkeit und führen zu mehr Prostitution.
  • In Somalia essen die Menschen gerne Sambousak, eine dreieckig geformte Teigtasche, gefüllt mit Fleisch oder Gemüse – ähnlich einer Raviolo oder Maultasche. Das Problem der Sambousak: sie ist dreieckig geformt. Was daran schlimm sein soll, fragt sich der geneigte Leser vielleicht. Das zeigt aber nur, daß er eben kein islamischer Rechtsgelehrter ist. Denn ein solcher erkannte, daß die dreieckige Form dieser Maultasche an die Dreeinigkeitslehre des Christentums erinnert und deswegen haram, verboten sein müsse.
  • Falls nicht mehr bekannt ist, was ein Dschinn ist: es handelt sich dabei um einen Flaschengeist. Er kann in einer Öllampe stecken und in einer der Geschichten aus 1001er Nacht auftauchen, oder Grundlage einer harmlos-netten TV-Serie aus den USA mit Larry Hagman (vor seiner Zeit als J.R. in „Dallas“) sein. Jedenfalls hat der ägyptische Geistliche Mohammed al-Zoghbi festgestellt: der Verzehr des Fleischs eines Dschinns ist erlaubt. Wie es sich mit der Erlaubnis verhält, das Fleisch eines Einhorns, des Yeti oder des Ungeheuers von Loch Ness zu verzehren, ist leider nicht bekannt.
  • In Marokko stellte ein Geistlicher fest: da der Islam Sex mit Leichen nicht verbietet, sei es für einen Moslem erlaubt, seine eben verstorbenen Frau zu penetrieren. Das ist nur auf den ersten Blick überraschend. Es ist in der Scharia insgesamt so, daß jegliche männliche Lust legitimiert wird, sogar extreme Dinge (die hier nicht ausgeführt werden müssen) werden schlimmstenfalls getadelt. Weibliche Lust hingegen ist offensichtlich schlimmer als der Weltuntergang; sie wird unterdrückt, verboten, durch Folter verhindert – das Wegschneiden der Klitoris ist zwar keine islamische Spezialität, aber heutzutage vor allem in denjenigen Ländern üblich, die islamistisch reagiert werden. Ist die Frau endlich tot, kann sich der Mann ihrer bedienen, ohne in ihr Lust hervorzurufen – ist das nicht der perfekte Idealzustand? – Es gab in diesem Zusammenhang schon viele Perversionen, aber diese scheint mir unerreicht.

Gratulation nach Marokko – auf so etwas muß man erst einmal kommen. Die letztgenannte Fatwa ist bisher der heißeste Kandidat für die „Fatma des Monats“ im Januar 2012. Aber wer weiß – der Monat ist noch lang, und die Absurditäten des politischen Islam werden ja bekanntlich nicht weniger.

Nebenbei bemerkt: es ist nicht der Islam, der hier verbal aufgespießt wird – es ist der Islamismus. Wenn ich lese, was orthodoxe, jerusalemer Juden in Bezug auf die endlich, nach zig Jahren fertiggestellte Straßenbahn in Jerusalem so fordern – Separation von Männern und Frauen, von Juden und Nichtjuden – dann werde ich durchaus auch grantig. Wenn mir dann aber einfällt, was diese Verwirrten dem Rest der Menschheit antun und zumuten und ich das vergleiche mit dem, was Islamisten dem Rest der Menschheit antun und zumuten, dann werde ich meine Mühe nach wie vor eher auf Islamisten denn auf über-orthodoxe Juden, übereifrige Evangelikale, übereifrige Jesuiten aufwenden. Die Letztgenannten mögen Lehren vertreten, mit denen die meisten Menschen nichts anfangen können. Anders aber ist es beim Islamismus: der kann mit den meisten Menschen nichts anfangen. Das ist gefährlich, und dagegen hat man sich zu wenden.

(Quelle für die Fatwas: www.haolam.de)

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2 Responses to DSDF

  1. Fabian says:

    Hey Wo ist denn der like Button? 🙂

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